Ev.-Luth. St. Johanniskirchengemeinde Malchin
Ev.-Luth. St. Johanniskirchengemeinde Malchin

Wichtige Informationen



In der St. Johanniskirche können wir wieder Gottesdienste feiern.
Folgende Auflagen sind dabei zwingend zu beachten:

Es bestehen mit der Landesverordnung vom 23.11.2021 verschiedene und teilweise neue Auflagen für das Feiern von Gottesdiensten: Die Teilnahme ist nur nach der 3-G-Regel möglich. Das bedeutet, dass nur Geimpfte, Genesene und Getestete, die den Nachweis über ein negatives Ergebnis einer gemäß § 1a der Verordnung durchgeführten Testung auf eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 vorlegen, teilnehmen dürfen.
Selbstgemachte Schnelltests sind nicht zulässig.
Vor Ort werden keine Schnelltests angeboten.
Die entsprechenden Nachweise müssen vor Ort vorgelegt werden.
Das Tragen des Mund-Nasen-Schutzes ist über die gesamte Dauer des Gottesdienstes nötig.
Auch bei Gottesdiensten unter freiem Himmel ist der Abstand von mindestens 1,5 Metern zwischen Menschen aus verschiedenen Haushalten einzuhalten. In der Kirche sind die markierten Sitzplätze zu nutzen und es wird eine Teilnehmerliste geführt, in der alle Gottesdienstbesucher mit Namen, vollständiger Anschrift und Telefonnummer festgehalten werden. Diese Liste dient ausschließlich der Nachverfolgung möglicher Infektionswege und wird nach Ablauf von vier Wochen datenschutzkonform vernichtet.

Zu möglichen Änderungen informieren Sie sich bitte an den bekannten Aushängen und in der Tagespresse.

Wichtige Informationen finden Sie auch auf den Seiten unseres Kirchenkreises, der Landeskirche und des Landkreises:

http://www.kirche-mv.de/Corona.corona.0.html

https://www.nordkirche.de/

https://www.lk-mecklenburgische-seenplatte.de

Bleiben Sie behütet und Gott befohlen,
Ihr Pastor Markus Hasenpusch]



…mehr nicht…?


„Tradition, Vorfreude und Faszination“ – was fällt Ihnen dazu ein?
Manchem vielleicht der Beginn der Karnevalssaison oder der Bundesliga nach der Sommerpause.
Anderen möglicherweise Silvester mit Karpfen und Böllern oder das Schützenfest.
Wieder anderen das jährliche Dorf- oder Stadtfest. Das ist Tradition, Vorfreude und Faszination.

Tatsächlich geht es aber um Weihnachten. In einem Werbespot für Schokolade heißt es tatsächlich: „Weihnachten ist Tradition, Vorfreude und Faszination.“ Und dann geht es weiter damit, was Weihnachten noch alles ist: Backen, Dekorieren, Schmücken, besondere Verbundenheit, geschäftiges Treiben und irgendwie auch besinnlich.

Das ist alles? Für viele Menschen – und vermutlich immer mehr – trifft das sicher zu. Weihnachten bedeutet genau das: Da ist es noch so wie früher. Traditionell, wie es schon immer war. Die Familie kommt zusammen und verbringt gemeinsam ein paar Tage voller Erinnerungen an frühere Weihnachten. Vielleicht werden alte Dias aus dem Schrank geholt und zusammen angesehen. Der Tannenbaum ist geschmückt wie früher – vielleicht etwas weniger Lametta – und das Licht der Kerzen findet sich wieder in den strahlenden Augen der Enkel beim Auspacken der Geschenke.
Eine Sehnsucht nach Bekanntem, nach Frieden, danach, dass es gut ist, verbindet sich für viele Menschen mit diesen Tagen. Und für Viele gehört auch der Besuch einer Christvesper am Heiligen Abend dazu, auch wenn sie weder Kirchenglieder sind noch sich selbst als religiös bezeichnen würden.

Irgendetwas muss es also an sich haben, dieses Fest, im Winter, mit dem sich so viele Emotionen, Sehnsüchte und Wünsche verbinden.

Tradition, Vorfreude, Besinnlichkeit usw. gehören ohne Frage dazu. Aber das ist nicht alles, darin geht Weihnachten nicht auf. Dann wäre es kaum etwas anderes als das Schützenfest oder der Start der Bundesliga.

Denn Weihnachten ist einzigartig: Wir feiern, dass Gott Mensch wird. In einem kleinen Kind, am Ende der Welt in einem armseligen Stall. Dass Gott dies aus Liebe zu uns Menschen tut, damit wir nicht verloren werden, sondern gerettet.
Die Friedensbotschaft der himmlischen Heerscharen tönt vom Stall in Bethlehem herüber bis heute in unsere Welt, die sich seitdem kaum verändert hat. Krieg und Vertreibung, Gewalt, Not, Schmerz und Elend sind überall zu finden. Beim einen mehr, beim anderen weniger.
Seit Weihnachten aber sind wir in all dem nicht allein, sondern Gott ist mit uns in alledem und darüber hinaus.

Das zu feiern, daran zu denken und dafür zu danken, ist nicht nur etwas für den Heiligen Abend und vielleicht noch einen Weihnachtsfeiertag. Das ist etwas für jeden Tag.

Und dann haben auch alle Tradition, alle Vorfreude und alle Faszination ihre Berechtigung, wenn klar ist, was der eigentliche Grund dafür ist.

So wünsche ich Ihnen eine frohe und gesegnete Advents- und Weihnachtszeit.
Ihr Pastor Markus Hasenpusch